Immer wieder Sonntags ...

An dieser Stelle findet Ihr immer den aktuellen Sonntagsbrief und eine Videoaufzeichnung des aktuellen Gottesdienstes.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen!

Dein Link zum Video-Gottesdienst: 

Gottesdienst vom 09. Juni 2024

 

 

 

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gelsenkirchen-Buer

Am Spinnweg 6 | 45894 Gelsenkirchen

Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

 

09. 06. 2024 • Sonntagsbrief

 

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid;

ich will euch erquicken.

                                       Matthäus 11,28

 

Liebe Gemeinde,

 

mit dem Wochenspruch für die neue Woche grüße ich Euch herzlich und wünsche Euch eine gesegnete und erquickliche neue Woche!

Eure Christine Schultze

 

Aktuelles aus dem Gemeindeleben

 

Die Aufzeichnung des heutigen Gottesdienstes findet ihr hier:

https://youtu.be/qWd7VwsQe-Q

  

Unsere Fürbitte gilt auch unserer Missionarin Sarah Bosniakowski, ihrer Familie und ihrem Dienst im Krankenhaus in Garoua (Kamerun).

 

Termine:

Heute             Nach dem Gottesdienst bleiben die Bibelsurfer zusammen…

Di., 11.06.        19.00 Uhr Bibelgespräch online

Mi., 12.06.       15.00 Uhr Senioren am Mittwoch

Sa., 15.06.       ab 14.00 Uhr Gemeindeausflug (weitere Infos unten)

So., 16.06.      KEIN Gottesdienst wegen des Gemeindeausflugs am Vortag

Infos zum Gemeindeausflug am 15. Juni ab 14.00 h

 

Ihr könnt Euch auf ein buntes Programm und gute Gemeinschaft freuen.

Um 14.15 Uhr gibt es einen gottesdienstlichen Auftakt und danach weitere Highlights.

Mitfahrgelegenheit gibt es: Abfahrt pünktlich am Spinnweg um 13.30 Uhr

Salat- und Kuchenspenden sind willkommen.

Wenn ihr Fragen habt wendet Euch an Bernd Raab, Tatjana Stipek oder Silvia Wittka, die diesen Tag freundlicherweise für uns vorbereiten. Ein herzliches Dankeschön dafür!!

 

Vorschau

19.06., 19.30 Uhr Gemeinsames Gebet

29.06. Projekt V-Tag

 

Hinweis

Da am kommenden Sonntag (16.06.) KEIN Gottesdienst stattfindet, wird es auch keinen Sonntagsbrief geben. Entnehmt die Informationen für die Woche vom 17.-23.06. bitte dem Gemeindebrief.

 

Kollekte: Die heutige Kollekte sammeln wir für „Blickfeld Menschenhandel. e.V.“ (ehemals „Netzwerk gegen Menschenhandel“). Unter neuem Namen, aber mit gleichem Engagement setzten sich Menschen dafür ein, dass sexuelle Ausbeutung verhindert wird und die Würde von Menschen gewahrt bleibt. Schützen durch Prävention! Herzlichen Dank für jede Unterstützung!

 

Klug der Zukunft entgegen (Lukas 16,1-9)

Predigt Pastorin Christine Schultze

„Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon.“ - steht dieser Satz in der Bibel? Tatsächlich, dieser Satz wird in der Bibel im Munde von Jesus überliefert – das irritiert, oder? Fordert Jesus hier etwa dazu auf, andere zu bestechen?

Eine erste Frage, die euch hoffentlich aufmerksam sein lässt für die Predigt, die euch vielleicht mit mehr Fragen zurücklassen wird, als ihr vorher hattet. Mir geht es nicht anders. So ist das manchmal mit Texten, die etwas sperrig und nicht so leicht zu verstehen sind.

So auch beim Gleichnis vom ungerechten Verwalter. Viele Ausleger haben mit diesem anstößigen Text gerungen – ich auch. Jedenfalls trifft die Aussage, dass Jesus Gleichnisse gebrauchte, weil diese leichter verständlich seien hier nicht unbedingt zu (vg. Markus 4,33-34). Also heute etwas zum Mit-, Nach- und Weiterdenken… Aber nun erst einmal der Bibeltext.

Lukas 16,1-9 (BasisBibel): Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Den beschuldigte man, das ihm anvertraute Vermögen zu verschleudern. 2 Deshalb rief der Mann den Verwalter zu sich und sagte zu ihm: ›Was muss ich über dich hören? Leg deine Abrechnung vor! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.‹

3 Da überlegte der Verwalter: ›Was soll ich nur tun? Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Für schwere Arbeit bin ich nicht geeignet. Und ich schäme mich, betteln zu gehen. 4 Aber ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen – dann, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.‹

5 Und er rief alle einzeln zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten. Er fragte den Ersten: ›Wie viel schuldest du meinem Herrn?‹ 6 Der antwortete: ›Hundert Fässer Olivenöl.‹ Da sagte der Verwalter zu ihm: ›Hier ist dein Schuldschein. Setz dich hin und schreib schnell fünfzig!‹

7 Dann fragte er einen anderen: ›Und du, wie viel bist du schuldig?‹ Er antwortete: ›Hundert Sack Weizen.‹ Der Verwalter sagte: ›Hier ist dein Schuldschein, schreib achtzig!‹«

8 Der Herr lobte den betrügerischen Verwalter, weil er so schlau gehandelt hatte: »Die Kinder dieser Welt sind schlauer im Umgang mit ihren Mitmenschen als die Kinder des Lichts.

9 Ich sage euch: Nutzt das Geld, an dem so viel Unrecht haftet, um euch Freunde zu machen! Dann werdet ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen, wenn diese Welt zu Ende geht.«

Die erste Schwierigkeit: Ein Gleichnis, eine Geschichte wird erzählt und anschließend kommentiert: Der betrügerische Verwalter wird gelobt und dann noch die allgemeine Aufforderung, sich mit seinem Geld Freunde zu machen. Hier müssen wir aufpassen, denn es werden zwei verschiedene Themen angesprochen. Im Gleichnis geht es um kluges Verhalten im Hinblick auf die Zukunft und im Kommentar um den klugen Umgang mit Geld im Hinblick auf die Zukunft. Und beides wird dann auch noch verknüpft.

Kluges Verhalten im Hinblick auf die Zukunft

Nun, wie verhält sich dieser gerissene Verwalter? Er ist herausgefordert auf eine schwierige Situation zu reagieren. Sein Chef wirft ihm vor: „Du verschleuderst das Vermögen, das ich dir anvertraut habe. Mach die Abschlussrechnung und dann nimm deinen Hut. Du kannst nicht mehr mein Verwalter sein.“

Das Vertrauen ist entzogen. Was nun, Verwalter? Der sondiert seine Möglichkeiten. Seinen Posten ist er los. Für schwere körperliche Arbeit ist er nicht gemacht und das Betteln wäre zu beschämend. Was bleibt ihm also, um in der Zukunft gut überleben zu können?

Und da hat er auch schon eine Idee, um später nicht allein dazustehen, sondern in Häusern aufgenommen zu werden, versorgt und abgesichert zu sein. Er ruft die Schuldner seines Chefs herbei und erlässt ihnen unverzüglich ein erhebliches Maß ihrer Schulden. Im Wert von etwa 75.000 Euro für beide - wenn man das über den damaligen Tageslohn umrechnen würde. Das ist schon was.“ Er hat sich die Gunst dieser Schuldner auf jeden Fall für später gesichert. - So weit zu seinem Verhalten.

Und Jesus lobt ihn, weil er so schlau gehandelt hat. Folie 8 Der Herr lobte den betrügerischen Verwalter, weil er so schlau gehandelt hatte: „Die Kinder dieser Welt sind schlauer im Umgang mit ihren Mitmenschen als die Kinder des Lichts.“

Wichtig dabei: Jesus lobt nicht das Betrügen und Tricksen, sondern die Klugheit, das vorausschauende, geistesgegenwärtige und zielstrebige Handeln. Die Situation klar erkennen, Konsequenzen voraussehen und entschlossen handeln. (Für alle, die das Gleichnis hier möglicherweise missverstehen könnten, fügt der Evangelist Lukas gleich im Anschluss die Verse 10-12 hinzu, in denen die Treue und Zuverlässigkeit im Kleinen und Großen gelobt wird).

Jesus hebt hervor, dass der gerissene Verwalter, ein Kind dieser Welt, klüger und geschickter als „die Kinder des Lichts“, also als die, die sich zu Gott bekennen. –Diese sollen von der Schlauheit des Betrügers lernen.

Die Klugheit des Verwalters besteht darin, dass er klar die Konsequenzen erkennt, die ihn erwarten, und er schnell und entschlossen für die Zukunft vorsorgt. Er verdrängt nicht, wiegelt nicht ab: „Wird schon nicht so schlimm werden.“ Oder wie man in  Köln sagt: „Et hätt noch immer jot jejange.“

Er weiß, dass es nicht gut ausgehen würde, wenn er untätig bliebe und unternimmt etwas dagegen. Das ist klug!

Im Gleichnis geht es um die Abrechnung, ein biblisches Bild für den Moment, in dem wir vor Gott stehen und Rechenschaft ablegen müssen über unser Leben. Es geht also nicht ums Diesseits, sondern ums Jenseits, um die ewigen Dinge.

Dennoch möchte ich hier kurz im Diesseits, in dieser Welt stehenbleiben, wenn es darum geht, klug zu handeln im Blick auf die Zukunft.

Mich bewegt schon länger diese Frage, wie wir klug für die Zukunft vorsorgen sollen und können. Die ganz irdischen Zukunftsaussichten haben sich dramatisch verändert – auf verschiedenen Ebenen: die Demokratie und damit unsere Freiheit ist in Gefahr (geht heute wählen!), der Friede ist in Gefahr, ja das Überleben der Menschen angesichts der Klimakatastrophe ist in Gefahr. Vielleicht würde Jesus uns heute auch sagen: Da handeln die Kinder der Welt oft klüger als die Kinder des Lichts.

Wir rechtfertigen unser Nicht-Handeln sogar mit frommen Worten, nach dem Motto: Die Bibel sagt doch den Untergang der Welt voraus). Aber sollen wir nicht trotzdem klug handeln? Die drohenden Konsequenzen erkennen und entschlossen und rasch hilfreiche Maßnahmen ergreifen?

Kürzlich hörte ich ein Referat zur Klimakrise und die Referentin fragte: „Haben Sie Fluchtgepäck im Flur stehen?“ Die wichtigsten Papiere, Zahnbürste, Bargeld usw., was man so braucht, wenn man z.B. plötzlich einige Tage in einer Turnhalle verbringen müsste. Ihre Empfehlung: Auch an Seelentröster für die Kinder denken, Schokolade oder so etwas. Mit Fluchtgepäck sich einstellen auf eine unvorhersehbare Zukunft.

Ich frage mich: Haben wir auch „geistliches Fluchtgepäck“ oder besser gesagt eine „geistliche Ausrüstung“, die zukunftsfähig ist? Und wie könnte sie aussehen? Und das ist mehr als in den Koffer mit den Papieren auch eine Bibel zu packen. Sind wir geistlich darauf eingestellt, dass sich unsere Zukunft radikal ändern könnte? Was ist, wenn wir von einer Naturkatastrophe oder von gewalttätigen sozialen Spannungen betroffen sind oder auch die Akzeptanz von Christen in der Gesellschaft mehr und mehr verschwindet, weil rechtsradikale Parteien immer mehr Einfluss gewinnen.

Das ist so eine offene Frage, die euch gerne zum Weiterdenken mitgeben möchte. Was brauchst du in einer Notlage für dein geistliches Leben? Was brauchen wir als Gemeinde dafür?

Ich denke, ein wichtiger Punkt ist, dass wir uns untereinander vernetzen. So wie mit den Zellgruppen während der Corona-Pandemie. Sorge dafür, dass du in so einer verbindlichen, geistlichen Gruppe verankert bist, damit du – selbst wenn ein normales Gemeindeleben nicht möglich ist -, du ein Netz hast, das dich auffängt und in dem du andere auffangen kannst.

Und verankere deine Wurzeln tief in Christus. So wie Paulus betet (Epheser 3,17): „Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid.“ (NLB). Eine Aufgabe in der Gegenwart, die sich auswirkt in der Zukunft.

Aber nun zur eigentlichen Zielrichtung des Bibeltextes: Hier geht es um die Einstellung auf die ewige Zukunft mit der Rechenschaftslegung vor Gott. Es geht um das Ewige, Jenseitige.

Niemand sollte so leben, als hätte er unbeschränkt Zeit, als könne er wichtige Entscheidungen immer wieder auf morgen verschieben, auf die lange Bank.

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“ heißt es in Psalm 90,12.

Anerkennen, dass das Leben begrenzt ist - jeder Geburtstag bringt uns dieser Wahrheit etwas näher. Das nicht zu verdrängen ist klug. So wird jeder einzelne Tag des Lebens kostbar und zugleich wird das Ewige und Unvergängliche zum Pol an dem sich die Kompassnadel meines Lebens immer wieder ausrichtet. Das ist im eigentlichen Sinne verantwortlich leben, denn ich habe dem Antwort zu geben, der mir mein Leben gab.

Und zugleich wird mir bewusst: Ich brauche Erlösung. Meine Taten werden mich nicht vor Gott gerecht machen. Selbst viele gute Taten reichen dafür nicht. Ich brauche einen Fürsprecher, einen Retter, der für mich einspringt, wenn mein Leben vor dem göttlichen Gericht offen gelegt wird (vgl. 2. Korinther 5,10).

Verantwortung und Vergebung - das sind zwei Pole, die in einer lebendigen Spannung stehen. Würde ich nur auf mich schauen, müsste ich verzweifeln. Deshalb ist es klug, sich in diesem Leben ganz und gar auf Christus zu verlassen und seinen Ruf zu hören und ihm zu folgen.

Würde ich andererseits denken: „Naja, wie ich lebe, ist doch egal, mir wird doch sowieso vergeben.“, dann würde ich das, was Christus mir schenkt, ja verächtlich machen gering schätzen. Bonhoeffer spricht von „billiger Gnade“. Nein, ich will doch Jesus folgen und seine Maßstäbe achten. Und so stehen wir zwischen Verantwortung und Vergebung und sind aufgefordert, klug zu handeln.

Kluger Umgang mit Geld im Hinblick auf die Zukunft

Und ein Aspekt dieses klugen Handelns wird uns im Kommentar zum Gleichnis genannt: Klug mit Geld umgehen im Hinblick auf die Zukunft.

9 Ich sage euch: Nutzt das Geld, an dem so viel Unrecht haftet, um euch Freunde zu machen! Dann werdet ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen, wenn diese Welt zu Ende geht.«

Jesus fordert auf, sich mit Hilfe materieller Güter Freunde zu machen. Im Gegenzug verspricht er geistige Güter im jenseitigen Leben.

Da tun sich einige Fragen auf.

Wer sind die Freunde? Ich denke, hier geht es um arme oder unterdrückte Menschen, denen jemand hilft, wenn er seine materiellen Güter teilt.

Das liegt auch auf einer Linie mit vielen Aussagen in der hebräischen Bibel, z.B. Psalm 12,6: »Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen«, spricht der HERR, »ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.« Gut alttestamentlich ist hier der Blick zwar auf das „jetzt“ – also diese Zeit – gerichtet, aber auch die Lukas-Stelle will mit der Aussicht aufs Jenseits ja unser Verhalten im Hier und Jetzt bestimmen: nämlich seine materiellen Mittel einzusetzen, um Gutes zu tun und anderen zu helfen.

Also: Wer hier mit vergänglichem Geld und Gut Gutes tut, tut etwas für das Ewige, Unvergängliche. Die ewigen Wohnungen werden in Aussicht gestellt…

Schließt sich die Frage an, was ist mit den ewigen Wohnungen gemeint? Wörtlich ist hier von „ewigen Zelten“ die Rede. Als das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit wurde, war das Zelt der Ort, an dem man Gott begegnen konnte. Die ewigen Zelte sind also der Ort, an dem die Gläubigen nach ihrem Tod Gott begegnen oder bei der Wiederkunft Christi empfangen werden. Im Johannes-Evangelium spricht Jesus ja auch davon, dass er zum Vater geht und Wohnungen für seine Jünger vorbereiten wird (vgl. Joh. 14,2).

Noch eine Frage: Was ist mit dem „Geld, an dem so viel Unrecht haftet“ oder wörtlich dem „Mammon der Ungerechtigkeit“ gemeint? Mammon ist das, worauf man sein Vertrauen setzt, worauf man zählen kann. Und deshalb ist Reichtum für das geistliche Leben gefährlich, weil er dazu verleitet, nicht auf Gott zu vertrauen, sondern auf Geld. Besonders der Evangelist Lukas hat über Geld und Reichtum sehr kritisch geurteilt.

Mammon ist ein Götze, dem gedient wird, der heiß begehrt wird, auf den man sein Ansehen gründet. „Geld regiert die Welt“ – in vielen Lebensbereichen entscheidet er. Er verwickelt uns in Abhängigkeiten und Sorgen, beherrscht uns. Glücklich macht er letztlich auch nicht, denn die Reichen sind nicht unbedingt die Glücklicheren. Sonst müsste Deutschland im Glücks-Ranking weit vorne liegen und nicht auf Platz 24.

Natürlich brauchen wir unser Auskommen – die Bibel verklärt Armut nicht, sonst würde sie nicht dazu auffordern, Armen zu helfen. „Macht euch Freunde mit dem Geld….“ Also: Werft es nicht weg, sondern lasst es laufen, benutzt es für etwas Sinnvolles. Seid frei und großzügig.

Ihr könnt dieses vergängliche, ungerechte Gut für Wertvolles, Heilsames, Gutes einsetzen und damit Unvergängliches, Ewiges erzielen, euch Schätze im Himmel sammeln, wie es bei Matthäus heißt (6,20). Oder wie jemand einmal formulierte: „Denke daran: Was du für dich behältst, wirst du verlieren, was du fortgibst, ist dein für immer.“

Hier kann nur jeder für sich weiterdenken, was das für ihn oder sie konkret bedeutet. Wie gesagt: Ich teile heute meine Gedanken und Fragen…

Klug der Zukunft entgegen. Nehmen wir uns am klugen, entschlossenen und zielgerichteten Verhalten des Verwalters ein Beispiel – nicht an seinem Betrug.

Fragen wir uns: Wie kann ich mich klug auf die irdische (Fluchtgepäck) und die ewige Zukunft einstellen? Und welche Rolle spielt mein Hab und Gut dabei?

Ich wünsche uns, dass Gott unsere Gedanken dabei lenkt und uns dann auch die Kraft zum Handeln schenkt.

Amen

 

 

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