Ich bin Christine Schultze und Pastorin dieser Gemeinde.

Ursprünglich bin ich einmal als Lehrerin für die Fächer Deutsch und Erdkunde ins Berufsleben gestartet. Doch mein Leben verlief nicht so gradlinig. Als ich Mitte Dreißig war, starb mein Mann und ich geriet in eine große Krise. Es folgten schwierige Jahre, in denen ich auf der Suche nach meiner Lebensberufung war. Schließlich erkannte ich, dass ich – trotz fortgeschrittenen Alters – Theologie studieren und Pastorin werden sollte. Obwohl die Umstände etwas ungewöhnlich waren, fügte sich alles überraschend gut. Dafür bin ich Gott sehr dankbar.

2004 konnte ich schließlich meine erste Pastorenstelle in einer kleinen Gemeinde in Dortmund antreten. Seit 2014 bin ich nun hier in Gelsenkirchen-Buer als Seelsorgerin und Pastorin tätig.

Ich schätze diese Gemeinde mit ihren engagierten und kompetenten Mitarbeiter*innen sehr. Dass wir in der Flüchtlingshilfe und im Bereich der Integration sehr aktiv sind, freut mich besonders, denn das Thema „Gerechtigkeit“ ist mir schon immer wichtig gewesen. Deshalb habe ich mich in meiner Dortmunder Zeit für die Gründung eines Netzwerks gegen Menschenhandel eingesetzt, dieses auch einige Jahre geleitet und gehöre weiterhin zum Beirat. Mehr zum Netzwerk und dem Thema „Menschenhandel“ unter: www.netzwerkgm.de

Zudem habe ich eine zweijährige Weiterbildung in Geistlicher Begleitung absolviert, weil es mir wichtig war und ist, Menschen nicht nur in Krisen, sondern auch in ihrem ganz „normalen“ Leben und bei ihren verschiedensten Suchbewegungen kompetent zu begleiten. Dazu kommt noch eine Weiterbildung zur Transaktionsanalytischen Beraterin (DGTA).

 

 Zohreh Niazi Vahdati - Christuskirche DortmundMein Name ist Zohreh Niazi Vahdati,

ich bin 36 Jahre alt und arbeite als Pharmazeutisch-Technische Assistentin in einer Apotheke. Ich habe von 2016 bis 2019 an PIAP (Pastorales Integrations- und Ausbildungsprogramm des BEFG) teilgenommen und habe das Programm abgeschlossen.

Im September 2019 habe ich mit der Klinischen Seelsorge-Ausbildung angefangen. Seit etwa sieben Jahren leite ich die Farsi Teilgemeinde der Christuskirche in Dortmund. Dort wurde ich auch am 20. Juni 2021 ordiniert, nachdem die Ordination im Jahr zuvor wegen Corona ausfallen musste.

In der EFG Buer habe ich 2020 zusammen mit Christine das Projekt "Herzensglaube braucht Muttersprache" -  ein Glaubenskurs für farsisprechende Geflüchtete -  entwickelt. Der Kurs konnte wegen der Covid-Pandemie zunächst nur online stattfinden.

Seit November 2021 bin ich als zweite hauptamtliche Pastorin in der EFG-Gelsenkirchen-Buer tätig und  verantwortlich für den Bereich "Internationale Gemeinde" und "Junge Gemeinde". Mir ist es wichtig, eine Brücke zu schlagen zwischen den deutsch- und farsisprechenden Migliedern und Freunden der Gemeinde.

 

 

 

 

 

 

 

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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Bundesrat: Abschlussbericht zu „Im Dialog zum Kreuz“

„Der Tod Jesu Christi bewirkt Heil für uns Menschen.“ Dieser Glaubenskonsens ist durch den BEFG-Gesprächsprozess „Im Dialog zum Kreuz“ erneut bekräftigt worden..

16.05.2024